Beispiele für Fortbildungen

Die folgenden Fortbildungen sind als dreistündige (3 UE à 45 Minuten) Vorträge (inklusive einer ausführlichen Diskussion) konzipiert. Die meisten Vorträge lassen sich aber auch auf zwei UE kürzen.

 

Psychologie (allgemein)

Kommunikation

Kommunikation, also der Austausch von Informationen, ist ein wesentlicher Teil des menschlichen Sozialverhaltens. Ein großer Teil unserer alltäglichen Kommunikation erfolgt ohne großes Nachdenken. Insbesondere bei Missverständnissen, aber auch in schwierigen Gesprächssituationen wird uns erst bewusst, wie vielschichtig und komplex Kommunikation tatsächlich ist.

Themen der Fortbildung sind u.a. Grundprinzipien der Kommunikation, verschiedene Aspekte einer Botschaft, Interpretation einer Nachricht und Missverständnisse. Die Theorien von Watzlawick und Schulz von Thun werden dargestellt.

 

Intelligenz

Intelligenz, IQ und IQ-Test sind Begriffe, die in der sozialen Arbeit (z.B. in Schulen und Beratungsstellen) häufig benutzt werden.

In dieser Fortbildung werden wichtige Intelligenzmodelle vermittelt und die Erhebung und Bedeutung des IQ erläutert. Insbesondere die für die Interpretation von Intelligenzwerten wichtigen Themen, wie z.B. langfristige Stabilität sowie Einfluss von Vererbung und Umwelt, werden angesprochen.

 

Motivation

Motivation ist die Triebfeder des menschlichen Handelns. Jeder Mensch ist jederzeit motiviert etwas zu tun.

Es werden verschiedene Motivationsmodelle dargestellt. Insbesondere die Leistungsmotivation wird wegen ihrer besonderen Bedeutung in Beratungs-, Erziehungs- und Hilfeprozessen erläutert. Ferner wird die Bedeutung der Attribution, also der subjektiven Ursachenzuschreibung für ein bestimmtes Handlungsergebnis, aufgezeigt.

 


Klinische Psychologie, Psychotherapie

Verhaltens-therapie

Die Verhaltenstherapie ist seit Jahrzehnten eine anerkannte und effektive Therapieform. Ihre Methoden finden in verschiedenen pädagogischen und therapeutischen Situationen Verwendung.

Die Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse der Verhaltenstherapie.

Verbreitete Vorurteile und Missverständnisse werden angesprochen.


Diagnostik nach ICD-10

Bei Verhaltensauffälligkeiten und emotionalen Problemen stellen Ärzte und Psychotherapeuten Diagnosen nach dem ICD-10.

Um die Bedeutung dieser Diagnosen zu verstehen, werden Grundlagen des Klassifikationssystem ICD und der darauf basierende diagnostische Prozess erläutert. Hierdurch ist ein besseres Verständnis der Sichtweise der Kinder- und Jugendpsychiatrie möglich.



Hyperkinetische Störung (ADHS)

Unruhige und unkonzentrierte Kinder erhalten häufig die Diagnose "ADHS", die wiederum nicht selten mit einer medikamentösen Behandlung verbunden ist.

Allerdings wird der Begriff ADHS oft ungenau benutzt. Ziel der Fortbildung ist die Klärung der Diagnose ADHS (auch in Abgrenzung zu ADS), die Erläuterung von biologischen und psychologischen Zusammenhängen sowie die Reflexion von Behandlungsmöglichkeiten.




Trauma und Traumafolgen

Der Begriff "Trauma" wird mittlerweile seit einigen Jahren verwendet, um die Bedeutung einer schweren Belastung zu verdeutlichen.

Jedoch ist nicht jede schwere Belastung ein Trauma und nicht jedes Trauma führt zu einer Traumafolgestörung.

In der Fortbildung werden die Begriffe traumatische Situation und Trauma definiert. Mögliche psychische Folgen (z.B. posttraumatische Belastungsstörungen) werden angesprochen. Therapiemöglichkeiten werden aufgezeigt.



Kinder psychisch kranker Eltern

Wenn Eltern psychisch erkranken, sind davon auch die Kinder betroffen.

Neben der Sorge um die Eltern und der Verunsicherung durch die Erkrankung, tragen diese Kinder oft auch eine höhere Verantwortung für die Familie. Diese Situation wird durch Vorurteile des sozialen Umfelds, Unsicherheit über den Krankheitsverlauf sowie weitere Auswirkungen der Erkrankung noch weiter erschwert.

Ziel der Fortbildung ist es, ein besseres Verständnis für die Lebenssituation der Kinder zu erreichen. Hilfreiche und unterstützende Angebote werden benannt.